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Presse
25.08.2010, 20:47 Uhr | Ostfriesenzeitung
Werbung soll einheitlicher gestaltet werden
Politiker und Verwaltung der Stadt Aurich möchten das in einer Satzung regeln. Der Oldenburger Architekt Klaus-Jürgen Holland hat Vorschläge erarbeitet. Bei einem Ortstermin des Sanierungsausschusses in der Altstadt wurden diese diskutiert.
Die Stadt Aurich möchte künftig mitbestimmen, wie die Kaufleute in der Altstadt an ihren Geschäften werben. Grundlage soll eine Werbesatzung sein, die jetzt vorliegt. Wie diese in der Praxis umgesetzt werden kann, darüber informierten sich am Donnerstag die Mitglieder des Sanierungsausschusses bei einem Rundgang durch die Fußgängerzone.

Architekt Klaus-Jürgen Holland aus Oldenburg erläuterte anhand von Beispielen, wie Veränderungen von Werbeflächen an den Fassaden der Geschäftslokale die Innenstadt attraktiver aussehen lässt. Holland machte zu Beginn seiner Ausführungen deutlich, dass Beschränkungen in der Größe schon wünschenswert seien und in der Werbesatzung verankert sein müssten. Dabei müsste nach seiner Auffassung von allen grundsätzlich eine Grundregel berücksichtigt werden: "Die Werbung darf in keinem Fall einen Großteil der Fassade abdecken, und darf nur am Ort der Dienstleistung angebracht werden." Überdimensionalen Hinweisschildern, die auf ein Geschäft oder ein Hotel in einer Nebenstraße hinweisen, erteilte der Architekt eine klare Absage. Umsetzbar sei dieses ohne Probleme bei Objekten, die mit öffentlichen Mitteln im Rahmen der Altstadtsanierung gefördert würden, so Holland. Probleme werde es sicherlich bei Geschäften geben, die schon länger in der Altstadt ansässig sind und nicht noch einmal viel Geld für neue Werbeanlagen ausgeben wollten.

"Wir müssen durch verschiedene Maßnahmen den Kaufleuten entgegenkommen", meinte Jochen Schmidt (AWG). Wenn die Geschäftsleute bereit seien, innerhalb von fünf Jahren, ihre Werbeanlagen an den Fassaden, den Bedingungen der noch zu beschließenden Satzung anzupassen, dann könnte man ihnen neben einer kostenlosen Beratung noch einen Zuschuss für die Umgestaltung zahlen, so der Kommunalpolitiker
aktualisiert von Silvia Lübcke, 25.08.2010, 20:53 Uhr
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